Übersicht der Kulturveranstaltungen

Die Aula der Fritz-Karsen-Schule
Lesung und Erzählungen von Günter de Bruyn
Lesungen und Musik zu Erich Mühsam

Revue zum 75. Todesjahr des Siedlungsbewohners Erich Mühsam

Am 31.3.2009, 19 Uhr veranstalteten wir eine literarisch-musikalische Revue zum 75.Todesjahr des Dichters und ehemaligen Siedlungsbewohners Erich Mühsam. Das von Publikum und Presse sehr positiv aufgenommene Programm beeinhaltete Beiträge des Schauspielers Bernd Ludwig, des Pianisten Hannes Zerbe sowie eine biographische Einleitung des Kabarettisten Dr. Seltsam. Die Veranstaltung wurde außerdem unterstützt vom Theaterkurs der Albert-Einstein-Oberschule und dem Chor der Fritz-Karsen-Schule.

Lesung von und mit Günter de Bruyn

Am 6.10.2009 findet eine Lesung von und mit dem bekannten Autor Günter de Bruyn statt. Sein Werk wurde u.a. mit dem Heinrich-Mann-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. In der Aula der Fritz-Karsen-Schule liest er aus seinem autobiografischen Roman "Zwischenbilanz" und lässt dabei seine Kindheit in der Hufeisensiedlung zu Zeiten des erstarkenden Nationalsozialismus Revue passieren.

 


Fritz Reuter – Literarisches Vorbild für unsere Straßennamen

Am 7.10.2010 fand anläßlich des 200. Geburtstages Fritz Reuters eine zum Teil mundartliche, mit einem Musikprogramm im Stile der 1930-iger Jahre kombinierte Lesung statt. Hierfür konnten hervorragende Künstler und Experten gewonnen werden. Fritz Reuter gehörte seinerzeit zu den beliebtesten deutschen Schriftstellern. Für Bewohner ist er ständig präsent, da zahlreiche Straßen der »Großsiedlung Britz« nach Personen aus seinen Werken benannt sind.

 

 

 

"Kein Hüsung" - Kinoabend in der Fritz - Karsen Schule am 27.10.2011

Am 27.10.2011 zeigte der Verein der Freunde und Förderer den DEFA-Klassiker in der gut gefüllten Aula der Fritz-Karsen-Schule.  „Kein Hüsung“ ist Fritz Reuters sozial-kritischstes und düsterstes Werk.

Die Handlung spielt in Mecklenburg im Jahr 1847: Der Knecht Johann (Rudolf Krieg) liebt die Dienstmagd Marie (Eva Kotthaus), die ein Kind von ihm erwartet. Er darf sie aber nicht heiraten, weil der Baron ihm das Hüsung, eine eigene Wohnung, verweigert. Johann erschlägt den Baron im Affekt und muss fliehen. Marie stirbt, aber das Kind überlebt. Vater und Sohn finden später wieder zusammen und machen sich gemeinsam auf in einer verheißungsvolle Zukunft..  Der gleichnamige DEFA-Film von 1954 bleibt nah an der literarischen Vorlage und entwirft ein eindringliches Bild von den  menschenunwürdigen Zuständen auf dem mecklenburgischen Land im 19. Jahrhundert.

Dr. Christian Bunners, Theologe und Reuter-Experte, führte vor dem Film in das Werk Fritz Reuters und die Hintergründe des DEFA-Films ein.